Gastblog bei Schrankwerk.de: Der Apothekerschrank als Trendmöbel

Er gilt als absolutes Trendmöbel und revolutionäres Stauraumwunder: Der Apothekerschrank ist ein individuelles Möbel, das mit Schubladen und praktischen Vollauszügen für viel Ordnung und Struktur sorgt. Denn es sind die vielen kleinen und großen Schubladen, die Apothekerschränke schnell unersetzlich werden lassen.

 

DIE KONMARI™ METHODE LIEBT SCHUBLADEN

 

Starte ich mit einer Kundin ihr Zuhause nach der KonMari™ Methode aufzuräumen, freue ich mich sehr, wenn ich entdecke, dass ihre Schränke im Schlafzimmer, Küche und Bad viele Schubladen haben. Was in japanischen Schränken Standard ist, sieht bei uns in Deutschland leider noch ganz anders aus. Da mühen sich viele nach wie vor ab, ihre Sachen aus den obersten Schrankfächern zu holen, die in der Regel schwer erreichbar sind. Die Folge: es zieht schnell Chaos ein, die T-Shirt-Stapel kippen um, die Aufbewahrungsdosen mitsamt der Deckel fliegen durch das Fach und sind in der hintersten Ecke kaum mehr erreichbar. So macht Ordnung schaffen und anschließend halten keine Freude.

 

Verfügt ein Schrank aber über viele Schubladen, kann man dort seine Sachen sehr übersichtlich verstauen. Einen großen Mehrwert bietet hier die KonMari™ Methode, da nichts mehr übereinander gestapelt wird, sondern die Artikel hintereinander aufgestellt werden. Dies dient der Übersichtlichkeit und die Dinge verrutschen weniger. Es spart viel Zeit, da nichts mehr gesucht werden muss und auch Geld, weil man nichts mehr doppelt kauft.

 

Bei der KonMari™ Methode ordnen wir nicht nach Schränken und Räumen, sondern nach 5 Kategorien:

  1. Kleidung
  2. Bücher
  3. Dokumente
  4. Komono (japanisch: was so viel wie Kleinkram, Allerlei bedeutet) und
  5. Persönliches

 

Bei KonMari™ wird immer mit Unterkategorien gearbeitet, was den Vorteil hat, dass nichts vergessen werden kann und alle Dinge, die zusammen gehören, gemeinsam an einem definierten Platz aufbewahrt werden. Hierhin werden sie nach der Benutzung wieder zurück gelegt. Das bedeutet, dass sich beispielsweise alle Flaschenöffner in einer bestimmten Küchenschublade befinden, alle USB Sticker nur noch in der Schublade im Homeoffice etc. Innerhalb der Unterkategorien wird weiter differenziert. Dinge mit kurzfristigen Verfallsdaten stehen vorne, Schweres immer unten, die leichteren Sachen oben. Alles, was wir häufig verwenden, wird auf Brust- oder Bauchhöhe einsortiert. Sortiert man nach KonMari™, entscheidet man sich sehr bewusst für die Dinge, die einem Freude bereiten und/oder die man zum Leben braucht.

 

Apothekerschränke erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, weil alles gut übersichtlich gelagert und verstaut werden kann, selbst in oberen Fächern. Um uns das Leben zu erleichtern, wird es Zeit, dass diese Schrankart auch in unsere anderen Wohnbereiche einzieht. So wird Ordnung halten zu einem Kinderspiel und man erfreut sich jeden Tag daran. Ganz nach Marie Kondo: „Macht es dich glücklich?“

 

Ihre Jasmine Dünker

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